
Aktueller Stand
Letzte Aktualisierung dieses Internetauftritts 12.02.2026 – Hier geht´s direkt zum aktuellsten Teil dieser Dokumentation / dieses Rostfalls:
17.12.2025 – Start dieser Internetdokumentation
Um was geht´s hier:
Auf den folgenden Seiten möchte ich euch von meinen Erfahrungen im Zusammenhang mit
Rost
an meinem
Mercedes C 180 T
(S202.078, EZ 2000, 1. Hand – Jahreswagen; Zulassung auf mich (lückenlos bis heute) 2001,
damals 8.200 km, heute (Ende 2025) ca. 300.000 km)

… berichten; obwohl das Fahrzeug – laut Hersteller – eigentlich nicht rosten dürfte.
Gut, der Hersteller garantiert zwar „nur“, dass das Auto in 30 Jahren an keiner Stelle von innen nach außen von selbst durchrosten würde, aber wenn es in 30 Jahren nicht durchrosten soll, dann fängt es meiner Meinung nach auch gar nicht erst an zu rosten, denn so ein Durchrostungsprozess dauert einige Jahre.
Wie es zu dem Rostfall und zu dem Bild oben kam, was für Probleme vorher und nachher damit verbunden waren, werde ich auf den folgenden Seiten ausführlich – Stück für Stück – darstellen. Dabei möchte ich betonen, dass ich hier lediglich meine persönliche Sicht als Kunde auf die Dinge wiedergebe. Ich bin weder Jurist, noch erhebe ich Anspruch auf Vollständigkeit, oder vollumfängliche Richtigkeit. Sollte dennoch jemand der Meinung sein, dass ich etwas nicht korrekt dargestellt habe, bitte ich um Kontaktaufnahme.
Mit diesem Internetauftritt möchte ich ein Stück weit meine Verärgerung darüber, wie Mercedes sich bei der Inanspruchnahme dieser Garantie verhalten hat, zum Ausdruck bringen. Ich finde es nicht in Ordnung, dass der Hersteller eine so weitreichende Garantie gegen Durchrostung für 30 Jahre in seiner Werbung zusichert – damit natürlich auch Kunden wie mich zum Kauf eines solchen Fahrzeugs annimieren will – und dann, wenn der Garantiefall eintritt, sich versucht aus der Verantwortung zu stehlen. Da werden plötzlich enorme Hürden, Hindernisse und „Fallstricke“ konstruiert, von denen in der Werbung (und sonst auch nicht) keinerlei Rede war. Natürlich weiß ich, dass man der Werbung im Allgemeinen nicht zu sehr vertrauen sollte. Aber wenn ein Hersteller mit einer solch hohen Reputation weltweit, etwas tatsächlich garantiert, dann sollte man schon darauf vertrauen dürfen, insbesondere wenn man in dem Zusammenhang sehr viel Geld ausgibt.
Auf diesen Internetseiten werde ich nun chronologisch schildern wie ich 2001 zu meinem Mercedes (hier Bilder aus besseren Zeiten)






gekommen bin und was ich in Sachen
Rost
danach alles erlebt habe.
Vorab: Dass ein Auto aus der Zeit um das Jahr 2000 irgendwann rostet ist insoweit nix Ungewöhnliches. Ungewöhnlich hingegen ist aus meiner Sicht aber, wenn ein Premiumhersteller wie Mercedes-Benz großspurig verspricht, ja so gar garantiert und öffentlich damit wirbt, dass ein PKW dieser Marke in
30 Jahren(!)
nicht von innen nach außen durchrosten würde, …

… dann aber ca. 3 Jahre nach Erstzulassung schon erste Rosterscheinungen aufweist.
Medienberichte zu Rostproblemen bei Mercedes
Dass mein Mercedes kein Einzelfall ist, soll anhand von ein paar Beispielen belegt werden:
- AUTO BILD – Mercedes CLK: Rost schon nach wenigen Jahren
Bericht über massive Korrosionsprobleme an einem Mercedes CLK, trotz Pflege und regelmäßiger Wartung.
👉 Zum Artikel - AUTO BILD – Korrosion bei Mercedes A- und B-Klasse
Bericht über frühe Rostschäden an Türen und Hauben bei bestimmten A- und B-Klasse-Modellen infolge von Produktionsfehlern.
👉 Zum Artikel - The Guardian (UK) – Sammelklage wegen Rost an tragenden Fahrzeugteilen
Bericht über eine Sammelklage gegen Mercedes wegen Korrosion an sicherheitsrelevanten Fahrzeugkomponenten bei mehreren Baureihen.
👉 Zum Artikel - Motor-Talk – Diskussion von Betroffenen
👉 Zum Forum - Stern – E-Klasse W 210 – die Rost- und Pannenklasse von Mercedes
Trotz gesalzener Preise wurde an der Qualität gespart. Die Baureihe W 210 demolierte das Image der Unkaputtbarkeit.
👉 Zum Artikel
Nach meiner Erinnerung hat bei mir alles um das Jahr 2003 herum mit ersten Bläschen rund um den Griff der Heckklappe angefangen und dann nach und nach das gesamte Auto erfasst.
Öffentliche Bewertung des ausführenden Autohauses bei Google Maps
Im Zusammenhang mit der hier dokumentierten Rost- und Garantieproblematik habe ich das ausführende Autohaus auch öffentlich bei Google Maps bewertet.
Die Rezension spiegelt kurz meine persönlichen Erfahrungen mit der Reparatur, der Kommunikation und dem weiteren Umgang mit dem Fall wider. Wer sich ein eigenes Bild machen möchte, findet die Bewertung hier:
👉 Meine Google-Maps-Rezension zum Autohaus lesen
Die Rezension wurde nach Einspruch des Autohauses von Google geprüft und, nachdem ich entsprechende Nachweise vorgelegt hatte, als zulässig bestätigt.
Chronologie des Falls
1. Teil – Wie das Grauen begann
2. Teil – Kommunikation mit Servicecenter Maastricht (NL)
3. Teil – Anwälte kommen ins Spiel
4. Teil – Die Reparatur
5. Teil – Urlaubsfahrt mit Hindernissen
6. Teil – Der Schwellerstreit geht vor Gericht
7. Teil – Der erneut unvermeidliche Gang vor Gericht
PS: Sternenrost gibt´s tatsächlich
Den Namen „Sternenrost“ hatte ich mir ursprünglich selbst ausgedacht, quasi als ironische Bezeichnung für den Rost an meinem Mercedes.
Später habe ich entdeckt, dass es in der Botanik wohl tatsächlich eine Pflanzenkrankheit mit dem umgangssprachlichen Namen Sternenrost gibt:
Laut unbestätigten Quellen offenbar ein Pilzbefall, der schleichend beginnt, lange unauffällig bleibt und am Ende ganze Strukturen zerstört. Was der Zufall doch manchmal für bemerkenswerte Parallen herstellt. 😉
Fun fact am Rande: Ein Mercedes-Händler wirbt sogar mit dem Slogan „Alte Liebe rostet nicht“ – da hat er meinen wohl nicht gemeint.
Quelle: lueg.de, Abruf: 04.02.2026
Im Folgenden könnt ihr nach und nach mitverfolgen, wie sich das Ganze entwickelte und letztlich bis zum OLG Stuttgart eskalierte. Im 1. Teil – wie das Grauen begann schildere ich zunächst den Beginn meiner Odyssee bei der Inanspruchnahme dieser Garantie.
Besucher seit dem 17.12.2025: 1382
Heute: 1
Und wer sich für Mietrecht interessiert – speziell Eigenbedarfskündigung – gelangt über https://mietrecht-eigenbedarfskündigung.de zu meiner anderen Internetseite, wo ich bereits ausführlich schildere, was mir dazu widerfahren ist und wohl auch noch widerfahren wird.
